Da sind wir wieder: in einem neuen Jahr mit neuen Zielen. Und wie gerne wir in der Zeit doch mit Vorsätzen um uns werfen, als wären sie morgen ausverkauft.

Dabei gibt es um Ziele und Vorsätze so einiges zu bedenken. Schließlich möchten wir eben jene auch erfüllen und erreichen.


Realistische Ziele

Wer kennt es nicht? Wir sind gerade dabei, einige Ziele aufzuschreiben, und dann fällt uns dieses noch ein und jenes und dann war da noch das eine, das wir eigentlich schon vor 6 Jahren machen wollten und dieses Jahr muss es dann endlich mal mit auf die Liste zu den anderen 245 Zielen.

Dabei ist dies das erste Rezept für Misserfolg. Generell im Leben, in diesem Fall aber genauer beim Schreiben, sollten wir unsere Ziele realistisch halten. 5000 Wörter am Tag schreiben zu wollen, wenn wir volltags arbeiten und noch eine Familie zu unterhalten haben, kann sich da vielleicht als eine zu hoch angesetzte Aufgabe herausstellen. Ebenso wie fünf Romane in einem Jahr komplett fertig zu stellen.

Natürlich kann das machbar sein, aber wir müssen dabei auf unsere Lage schauen. Sind es fünf recht kurze Romane und wir haben den Plot schon, dann kann das funktionieren. Schreiben wir für gewöhnlich ausschweifende Romane mit mehreren hundert Seiten, könnte dies wieder etwas knapp werden. Es kommt also stark auf unsere Umstände an.


Kleine Schritte führen auch zum Ziel

Fragen wir uns mal anders: Haben wir so starken Druck, unsere Projekte zu einem gewissen Zeitpunkt fertig zu haben? Lautet die Antwort „Ja“, dann müssen wir uns einen Plan zusammenstellen, der uns dorthin führen kann. In solchen Situationen bleibt uns nichts anderes übrig.

Lautet die Antwort aber „Nein“, sollten wir erst einmal einen Gang runterfahren und entspannen. Es ist gut, dass wir uns ein Ziel setzen möchten, aber wir wollen ja nicht gleich nach zwei Wochen schon ausgebrannt sein.

Letzten Endes kommt es darauf an, dass wir Spaß haben während wir unsere Geschichten zu Papier und in Form bringen. Lasst uns also Ziele auswählen, die realistisch sind. Diese brechen wir dann erneut in kleinere Ziele herunter. Zum Beispiel: Ziel ist es, ein Buch zu veröffentlichen. Kleinere Ziele, die wir hier setzen können: Plot ausarbeiten, Rohfassung schreiben, erste Überarbeitung, Testleserunde, zweite Überarbeitung, Lektorat. Anstatt nun ein Datum für die Fertigstellung des Buches zu notieren, beginnen wir vorne: Wir setzen uns eine Deadline für den Plot. Entweder arbeiten wir machbare Deadlines für die anderen Stufen schon sofort aus, oder wir warten, bis wir mit einem Schritt fertig sind, bevor wir den nächsten planen.


Wir merken, Ziele setzen ist eine gute Idee, doch sollten wir uns Gedanken darum machen, wie sehr wir uns selbst unter Druck setzen möchten. Zum Schluss kommen wir auch mit kleinen Schritten ans Ziel. Es ist ein Marathon, kein Sprint. Lasst uns also einen Gang herunterfahren und langsamer an die Aufgaben herangehen. Wir werden unser Ziel erreichen. Wir müssen nur einen Schritt vor dem nächsten machen, nicht alle gleichzeitig.

Und nun auf, lasst uns den ersten Schritt sofort gehen.


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