Nachdem wir aus unseren Träumen bereits Ziele formuliert und den Weg danach beleuchtet haben, geht es heute um das Durchhalten.

Es mag banal klingen und einige werden sich fragen, was das nun soll, aber Durchhalten ist nicht immer für alle gleich. Während einige das Glück haben, dass ihnen dies super einfach gelingt, werden die meisten mit der Zeit damit ihre Schwierigkeiten haben. Wenn ihr zu den Glücklichen gehört, lasst doch einen Kommentar hier und gebt uns einen Tipp, wie ihr so einfach durchhalten könnt.


Selbstdisziplin

Selbstdisziplin ist es, was uns durchhalten lässt. Denn wenn wir ein Ziel unbedingt erreichen möchten, führt uns kein Weg daran vorbei.

Wenn ihr jetzt befürchtet, dass es das schon für euch gewesen ist, denn Disziplin – gerade bei euch selbst – ist nicht eure Stärke, dann kann ich euch beruhigen. Das kann man lernen!


Klein anfangen

Wir haben hier ja schon öfter über das Vornehmen von Zielen gesprochen und davon, die Aufgaben in den Alltag zu integrieren. Wir sollten uns aber nicht zu viel auf einmal vornehmen.

Wenn wir jeden Tag schreiben, Sport machen und eine neue Sprache erlernen möchten, dann bringt uns das nichts, wenn wir alles auf einmal anfangen. Als AutorInnen mögen wir vielleicht mit dem täglichen Schreiben beginnen wollen. Nehmen wir das also als ersten Punkt.

Wenn uns das tägliche Schreiben schwer fällt, dann gibt es viele Möglichkeiten sich das an zu trainieren.

Viele legen sich das Schreiben als erste Aufgabe des Tages und schreiben vielleicht eine Stunde bevor sie zur Arbeit gehen. Oder eben am Abend wenn sie wieder zu Hause sind. Auch da bleibt es euch überlassen, ihr kennt euren Alltag am besten.

Ziel ist es, das Schreiben so in den Alltag zu integrieren, dass es zu einer normalen Tätigkeit wird. Das Schreiben an sich wird nicht automatisiert, sondern der Gedanke, dass wir uns nun als nächstes ans Schreiben setzen.

Irgendwann haben wir uns das Schreiben so sehr angewöhnt, dass uns Tage ohne das Schreiben komisch vorkommen.


Der nächste Schritt

Wenn wir uns nun ein paar Monate lang ans Schreiben gewöhnt haben, können wir den nächsten Punkt hinzu nehmen. Der Sport steht an!

Wir haben hier und da ein wenig Sport betrieben, aber möchten das nun regelmäßig machen. Vielleicht auch nicht jeden Tag – der Körper möchte schließlich auch mal ruhen – aber zum Beispiel drei oder vier Mal in der Woche würden wir gerne etwas machen. Das beliefe sich auf jeden zweiten Tag. Nun gilt es über einen Zeitraum auch das in den Alltag unter zu bringen.

Weiter geht es dann mit den neuen Sprachen. Hier finden wir wie beim täglichen Schreiben einen kleinen Zeitraum während des Tages, in dem wir ein paar neue Wörter lernen. Jeden Tag ein bisschen.


Dran bleiben – um jeden Preis?

Natürlich kommt das Leben so wie es kommt und es klappt nicht alles nach unseren Vorstellungen. Das ist in Ordnung und völlig normal. Wir sollten uns keinen Stress machen, nur weil mal ein Tag nicht so läuft wie wir es gerne hätten. Schlechte Tagen gehören eben dazu.

Das bedeutet nun nicht, dass wir Aufgaben aufschieben sollten oder Tage einfach so aussetzen. Wir tun was wir können um unseren Zielen näher zu kommen, gönnen uns aber auch eine Pause wenn es zu stressig wird. Und Stress entsteht gerne durch Zeitmangel. Wenn wir unseren Tag gut strukturieren, dann können wir dem eventuell vorbeugen.


Pausen

So wichtig es ist, dass wir uns nicht der Prokrastination hingeben, so wichtig sind aber auch regelmäßige Pausen. Vergesst nicht, dass wir alle nur Menschen sind und Ruhezeiten brauchen. Plant diese zur Not genau so ein wie das tägliche Schreiben oder was auch immer gerade auf eurem Plan steht.

Wenn der Stress zu viel wird, einfach fünf Minuten entspannen, tief ein- und ausatmen und danach schauen, welche Aufgabe als erstes erledigt werden soll. Dann die nächste. Und wenn wir eine längere Pause brauchen, dann nehmen wir uns diese.


Durchhalten

Wir erhalten mit unserem neu erworbenen Rhythmus einen Tagesablauf, der irgendwann wie automatisch läuft. Wir integrieren unsere Aufgaben mit der Zeit in unseren Alltag und nehmen uns Pausen, wenn wir sie brauchen. Wir gehen sicher, dass wir uns nicht übernehmen, indem wir uns neue Aufgaben und Angewohnheiten nacheinander angewöhnen.


Habt ihr andere Herangehensweisen?


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