Wir kennen das doch alle, oder? Der große Traum hat sich offenbart und lässt uns nicht wieder los. Nun träumen wir immer mehr davon, möchten, dass dieser Traum zur Realität wird und kommen von diesem Gedanken nicht mehr weg. Es muss doch möglich sein … ?


Den Traum einfangen

Bevor wir auch nur einen Schritt machen können, sollten wir den Traum genauer fassen können. Was genau ist es, das uns so fasziniert? Was ist es im Detail, das wir realisieren möchten?

Schreibt euch Stichworte auf. Alles was in diesem Traum vorkommt und zu eurer Realität werden soll. Schreibt es einfach runter. Es kann euch sofort oder später eine gute Hilfe sein.

Nachdem der Traum auf Papier steht, können wir nun weiter machen.


Ziele formulieren

Mit einem Traum alleine kommen wir noch nicht weiter. Wir brauchen es etwas genauer. Wir brauchen einen Plan! Damit dieser zu Papier kommt, sollten wir ein paar scheinbar einfachen Fragen nachgehen:

  • Was ist das große Ziel?
  • Welche Dinge brauchen wir dafür?
  • Welche Teilziele können wir festhalten?
  • Was ist der nächste Schritt?

Ich beantworte dies mal anhand meines eigenen Beispiels.

Das große Ziel ist es, einen eigenen Verlag zu haben. Dazu brauche ich Erfahrungen in der Buchbranche. Ich sollte den Ablauf eines Buches von der Entstehung der Idee bis hin zur Veröffentlichung und Vermarktung kennen und einschätzen können. Ich brauche ebenso ein Startkapital. Meinen Nachweis über Betriebsführungskenntnisse habe ich zwar, dieser zählt aber meines Wissens nur in Belgien und besagte Kenntnisse könnten eine Auffrischung gebrauchen. (Hier kommen natürlich noch andere Dinge hinzu, aber bleiben wir der Übersicht halber dabei.)

Meine Teilziele könnte ich wie folgt festhalten:

  • Ich möchte ein Studium mit Schwerpunkt Literatur abschließen. Es ist bestimmt nicht zwingend notwendig, aber es gibt mir und anderen mehr Vertrauen in meine Arbeit.
  • Ich sammle Erfahrung im Veröffentlichen, in dem ich endlich meine Projekte weiter schreibe und veröffentliche. Auch wenn ich meinen Blick gerade mehr zum Selfpublishing wende, bedeutet das nicht, dass Verlage nicht auch in Frage kämen.
  • Ich sammle mehr Erfahrungen, in dem ich Projekte lektoriere und korrigiere.
  • Hinzu kommen Übersetzungen, die zu meinen Erfahrungen mit Sprache und Werken in unterschiedlichen Sprachen beitragen.
  • Ich brauche einen Job, damit ich leben und sparen kann.

Mein nächster Schritt? Der FernUni habe ich schon meine Anmeldung zukommen lassen, also bleibt jetzt erst einmal nur weiter schreiben.


Die nähere Zukunft planen

Wir haben nun unseren Traum ein wenig konkretisiert und wissen grob was wir alles so brauchen. Nun geht es an die Feinheiten.

Als erstes kümmern wir uns um die nähere Zukunft. Nehmen wir die nächsten sechs Monate. Was können wir in der Zeit realistisch schaffen um unserem Traum näher zu kommen?

In den nächsten sechs Monaten kann ich einen Job finden, den letzten Rest Schulden abbezahlen und ein Studium in Teilzeit beginnen. Dazu kann ich weiter viel schreiben und Aufträge bearbeiten. Die Selbständigkeit als Nebenberuf quasi. Oder Berufung. Wie man es denn sehen möchte.

Setzt euch vielleicht alle drei Monate hin und schaut darauf, was ihr in den letzten Monaten erreichen konntet und was in den nächsten sechs Monaten machbar ist. Schließlich spielt das Leben manchmal ein wenig anders mit.


Wie sehen eure Pläne für die Zukunft aus?


Kategorien: Leben

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